Im Folgenden finden Sie Fragen zu dem Artikel "Joggen als verhaltenstherapeutisches Bewegungsprogramm". Bitte markieren Sie die Aussagen, die Sie für zutreffend halten. Bedenken Sie dabei, dass bei jeder Frage eine oder mehrere Antworten richtig sein können!
Welche der folgenden genannten verhaltentherapeutischen Wirkprinzipien treffen beim Joggen als verhaltenstherapeutische Methode zu?
- systematische Desensibilisierung in vivo
- Desensibilisierung in sensu
- Bio-Feed-Back-Mechanismen
- kognitive Umstrukturierung
Richtig: 1,3,4
Welche Kontraindikationen bestehen beim Einsatz des Joggens als verhaltenstherapeutische Maßnahme im Rahmen der Behandlung psychischer Störungen?
- Alter des Patienten (bis 60 Jahre)
- akute körperliche Beeinträchtigungen (z.B. ein fieberhafter Infekt)
- Bluthochdruck
- Muskeldefizite im Bewegungsapparat
Richtig: 2
Um Joggen in einen psychotherapeutischen Gesamtbehandlungsplan integrieren zu können, müssen u.a. folgenden Aspekte gewährleistet werden:
- ausreichende somatische und psychologische Diagnostik zur Sicherstellung einer Indikation
- Erstellen eines präzisierten Anwendungsprogramms in der Therapie (Festlegung von Laufzeiten nach einem Wochenplan)
- Festlegung wissenschaftlich fundierter Wirkmechanismen (z.B. intrinsische und extrinsische Verstärkung)
- Eigene Wettkampferfahrung des Therapeuten mit mindestens einem Halbmarathon
Richtig: 1,2,3
Bei welchen psychischen Problembereichen ist das Joggen hauptsächlich indiziert:
- Affektive Störungen (vor allem Depression)
- Ängste
- Essstörungen
- Selbstwertdefizite
Richtig: 1,2,4
Im somatischen Bereich kann Joggen im Rahmen der Verhaltenstherapie unmittelbar folgende Symptome reduzieren:
- Infektionsanfälligkeit
- Körperschemastörungen
- Übergewicht
- Schlafstörungen
Richtig: 1,3,4
Was ist im Rahmen des Joggens als verhaltenstherapeutische Methode mit „euthymer Behandlungsstrategie“ gemeint?
- Der Patient kann eigene Fehlattributionen korrigieren.
- Das Joggen kann die eigene Fähigkeit, auf positive Reize zu fokussieren, verbessern.
- Der Patient lernt, Umweltreize bewusster wahrzunehmen.
- Durch das Joggen werden ähnliche Mechanismen wie beim Genusstrainings aktiviert.
Richtig: 2,3,4