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In der VPP 1/2006 wurde an dieser Stelle erstmals die interaktive Fortbildung der Akademie für Fortbildung in Psychotherapie (afp) vorgestellt. Während diese Form der Fort- und Weiterbildung im ärztlichen Bereich unter dem Stichwort „continuous medical education“ (cme) bereits seit längerem angeboten wird, gelang uns die Umsetzung dieser Form der Fortbildung erstmals auch für Psychologische PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendlichenpsychotherpeutInnen. Als Ergänzung zu unseren klassischen Fortbildungsangeboten in Form von Seminarreihen, Themenseminaren und Kurzfortbildungen kann damit der Fortbildungsverpflichtung flexibel, zeitsparend und praxisnah nachgekommen werden.
Die Online-Fortbildungsangebote stehen jeweils für ein Jahr als frei zugängliche Fachartikel von renommierten AutorInnen auf unserer Internetpräsenz www.afp-info.de zur Verfügung. Zum Punkteerwerb ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich, die über einen Fragebogen mit sechs Multiple-Choice-Fragen erfolgt, von denen mindestens vier richtig beantwortet werden müssen. Abhängig vom Umfang des Fachartikels können zwei bis drei Fortbildungspunkte erworben werden, die Kosten pro Fortbildungspunkt betragen 5 Euro. Zudem muss über ein leicht handhabbares Online-Formular eine Registrierung als NutzerIn der interaktiven Fortbildung der afp vorgenommen werden.
Derzeit sind folgende Fachartikel verfügbar:
Thomas Heidenreich & Ulrich Stangier: Soziale Phobie: Grundlagen und neue Entwicklungen Kognitiver Verhaltenstherapie (nur noch bis zum 09.05.2007 bearbeitbar)
Michael Borg-Laufs: Bindungsorientierte Verhaltenstherapie – Eine Erweiterung der Perspektive
Bettina Wittmund: Systemische Therapie – Ein Überblick
Ulrike Willutzki: Ressourcenorientierung in der Psychotherapie – Eine „neue“ Perspektive?
Johannes Michalak & Thomas Heidenreich: Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie zur Rückfallprophylaxe bei Depressionen
Rainer Sachse: Die Bearbeitung dysfunktionaler Schemata im Ein-Personen-Rollenspiel.
Zur Veranschaulichung des Vorgehens der Lernerfolgskontrolle soll folgende Frage dienen, die dem Multiple-Choice-Fragebogen zum Artikel „Soziale Phobie: Grundlagen und neue Entwicklungen Kognitiver Verhaltenstherapie“ von Thomas Heidenreich & Ulrich Stangier entnommen wurde:
Was ist das besondere Kennzeichen des Modells zur Sozialen Phobie von Clark und Wells (1995)?
1. Die Fokussierung auf neurobiologische Aspekte der Sozialen Phobie
2. Die Betonung negativer Beziehungserfahrungen in der frühen Kindheit
3. Die Annahme entscheidender pathologischer Konditionierungsprozesse
4. Die Unterscheidung spezifischer Mechanismen der Informationsverarbeitung
Alle Online-Fortbildungsangebote sind von der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg akkreditiert und damit bundesweit anerkennungsfähig.
Durchschnittlich 250 Zugriffe pro Monat auf die Startseite der interaktiven Fortbildung verweisen auf eine inzwischen rege Nachfrage – wir würden uns freuen, auch Sie als NutzerIn dieses Angebots begrüßen zu dürfen!