Diagnostik in der Psychotherapie sexueller Störungen - Lernerfolgskontrolle

Im Folgenden finden Sie Fragen zu dem Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterArtikel „Diagnostik in der Psychotherapie sexueller Störungen“ von Steffen Fliegel und Katrin Thiemann (2006).  Bitte markieren Sie die Aussagen, die Sie für zutreffend halten. Bedenken Sie dabei, dass bei jeder Frage eine oder mehrere Antworten richtig sein können!

Wozu ist eine Phantasiearbeit bei der Diagnostik sexueller Probleme sinnvoll?

  1. Zu einer unmittelbareren Erfassung von u. a. Gedanken und körperlichen Reaktionen
  2. Um einen ersten Eindruck von den sexuellen Vorlieben des Patienten zu bekommen
  3. Wenn die letzten sexuellen Erfahrungen weit zurückliegen
  4. Um Vertrauen aufzubauen

richtig: a, c


Wozu dient der Einsatz von Fragebögen?

  1. Zur Erfassung der Persönlichkeitsstruktur des/der Patienten/in, um hieraus auf die bestehenden Probleme schließen zu können
  2. Zur Ergänzung der Exploration und Unterstützung der Hypothesenbildung
  3. Um das Explorationsgespräch zu ersetzen
  4. Um Aussagen beider PartnerInnen genauer vergleichen zu können

richtig: b, d

 
Welche sexuelle Sprache ist auf Seiten des/der TherapeutIn sinnvoll?

  1. Die Sprache des/der PatientIn
  2. Die eigene intime Sprache
  3. Eine verständliche Alltagssprache
  4. Eine distanziert medizinische Sprache

richtig: a, c


Was ist hilfreich, damit die PatientInnen sich in der diagnostischen Phase gut aufgehoben fühlen?

  1. TherapeutIn berichtet beispielhaft über die eigene Sexualität
  2. TherapeutIn macht deutlich, dass er/sie über Fachwissen verfügt
  3. Den / Die Patienten/in für Offenheit und eigene Sprache verstärken
  4. TherapeutIn äußert ungläubiges Staunen

richtig: b, c


Was bedeutet BASIC-ID?

  1. Eine Leitlinie für die Problemanalyse
  2. Die Erhebung von Basisinformationen
  3. Erhebung von: Verhalten, Gefühlen, körperlichen Aspekten, Phantasien, Gedanken, Beziehungsaspekten und Medikamentengebrauch
  4. Eine Möglichkeit, Partnerprofile zu vergleichen

richtig: a, c, d


Welche Anforderungen sollten TherapeutInnen erfüllen, wenn sie PatientInnen mit sexuellen Problemen behandeln?

  1. Gute Kenntnisse über Sexualität und sexuelle Störungen
  2. Kenntnisse bezüglich geschlechtstypischer Unterschiede
  3. Offenheit für Gefühle in Bezug auf ungewöhnliche Sexualität bei PatientInnen
  4. Möglichst frei sein von Betroffenheit und Verstricktheit bezüglich der eigenen Sexualität

richtig: a, b, c, d