Im Folgenden finden Sie Fragen zu dem
Artikel „Soziale Phobie – Grundlagen und neue Entwicklungen kognitiver Verhaltenstherapie“ von Thomas Heidenreich und Ulrich Stangier (2003). Bitte markieren Sie jeweils die richtige Antwort!
Welche Befürchtung steht im Zentrum der Sozialen Phobie?
- Dass das eigene Verhalten oder bemerkbare körperliche Symptome von anderen Menschen negativ bewertet werden könnten
- Dass im Falle einer unerwarteten Panikattacke ein Verlassen der Angst auslösenden Situation nicht möglich sein könnte
- Dass bestimmte körperliche Symptome Anzeichen einer ernsthaften körperlichen Erkrankung sein könnten
- Dass sich die Angst bis zu einer Ohnmacht steigern könnte
richtig: a
Welche Persönlichkeitsstörung weist eine starke Überlappung mit der Sozialen Phobie auf?
- Dependente Persönlichkeitsstörung
- Schizoide Persönlichkeitsstörung
- Selbstunsichere Persönlichkeitsstörung
- Narzisstische Persönlichkeitsstörung
richtig: c
Welches der folgenden ist kein Element der „klassisch“ kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlung der Sozialen Phobie?
- Soziales Kompetenztraining
- Exposition
- Genusstraining
- Kognitive Umstrukturierung
richtig: c
Was ist das besondere Kennzeichen des Modells zur Sozialen Phobie von Clark und Wells (1995)?
- Die Fokussierung auf neurobiologische Aspekte der Sozialen Phobie
- Die Betonung negativer Beziehungserfahrungen in der frühen Kindheit
- Die Annahme entscheidender pathologischer Konditionierungsprozesse
- Die Unterscheidung spezifischer Mechanismen der Informationsverarbeitung
richtig: d
Welche Ziele werden im Rahmen des Ansatzes von Clark und Wells mit der Exposition verfolgt?
- Eine Steigerung der Selbstaufmerksamkeit
- Die experimentelle Überprüfung negativer Erwartungen
- Die Erfahrung positiver Bewertungen durch andere Menschen
- Eine physiologische Habituation
richtig: b
Wozu dient der Einsatz von Videofeedback in der Behandlung von PatientInnen mit Sozialer Phobie nach Clark und Wells?
- Zum Aufbau der therapeutischen Beziehung
- Zur Perfektionierung des Sicherheitsverhaltens
- Zur Etablierung einer zutreffenderen Repräsentation der sozialen Erscheinungsweise
- Zum Training sozialer Kompetenzen
richtig: c