Die Bearbeitung dysfunktionaler Schemata im Ein-Personen-Rollenspiel - Lernerfolgskontrolle

Im Folgenden finden Sie Fragen zu dem Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterArtikel „Die Bearbeitung dysfunktionaler Schemata im Ein-Personen-Rollenspiel“ von Rainer Sachse (2006). Bitte markieren Sie die Aussagen, die Sie für zutreffend halten. Bedenken Sie dabei, dass bei jeder Frage eine oder mehrere Antworten richtig sein können!

Wozu dient die Methode des Ein-Personen-Rollenspiels?

  1. zum Aufbau der therapeutischen Beziehung
  2. zur Aktivierung von Ressourcen
  3. zur systematischen Bearbeitung dysfunktionaler Schemata
  4. zur diagnostischen Einordnung der Symptomatik

Richtig: b, c


Welche Vorteile hat die eigenständige Disputation relevanter Annahmen durch die KlientIn?

  1. Verhindern von Reaktanz
  2. Erarbeiten von Alternativannahmen, die die KlientIn wirklich überzeugen
  3. Aktivierung positiver Gedächtnisbestände und eigener Ressourcen
  4. kritische Überprüfung eigener Annahmen

Richtig: a, b, c, d


Welche Phasen umfasst das Ein-Personen-Rollenspiel?

  1. Prüfen der Gegenargumente
  2. affektive Validierung
  3. Herausarbeiten einer bearbeitbaren Annahme
  4. Bearbeitung der Annahme

Richtig: a, c, d


Wann ist der Einsatz des Ein-Personen-Rollenspiels zu empfehlen?

  1. bei Vorliegen einer massiven depressiven Symptomatik
  2. nach der Etablierung einer vertrauensvollen TherapeutIn-KlientIn-Beziehung
  3. bei ausgeprägter Vermeidung negativer Schemata
  4. bei persönlichkeitsgestörten KlientInnen, wenn noch kein Arbeitsauftrag vorliegt

Richtig: b


Welchen Kriterien sollte eine im Ein-Personen-Rollenspiel zu bearbeitende Annahme genügen?

  1. sie sollte mit einer bildhaften Vorstellung einhergehen
  2. sie sollte einen Bezug zu Sicherheitsverhaltensweisen haben
  3. sie sollte ein Aspekt eines problemrelevanten, dysfunktionalen Schemas sein
  4. sie sollte für das jeweilige Schema möglichst zentral sein

Richtig: c, d


Was ist falsch?

  1. Schemata sind in der Regel komplex und bestehen aus einem System von Annahmen
  2. das Ein-Personen-Rollenspiel erlaubt sowohl die kognitive als auch die emotionale Bearbeitung dysfunktionaler Schemata
  3. die räumliche Trennung der Positionen im Rahmen des Ein-Personen-Rollenspiels erleichtert die Distanzierung vom Überzeugungssystem
  4. das Ein-Personen-Rollenspiel lässt sich auch bei nicht vorhandener Compliance der KlientIn erfolgreich einsetzen

Richtig: d