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| Datum: | Am 09.-11.04.2010, 27.-29.08.2010 und 05.-07.11.2010 |
| Ort: |
Hamburg |
CORE EVOLUTION als ganzheitlich orientierte Körperpsychotherapie leistet mit dem Hintergrund der psychotherapeutischen sowie medizinischen Forschung einen umfassenden Beitrag zur erfahrungsorientierten Psychohygiene, Prophylaxe und bietet ein erweitertes Behandlungsspektrum für viele therapeutische Verfahren. ReferentIn: Siegmar Gerken
Diese spezielle Fortbildungsreihe bietet einen hervorragenden Einstieg, dieses Behandlungsspektrum zu erfahren und die energetischen Grundprinzipien der Körperpsychotherapie und Anwendungsmodelle zu erlernen, um damit die Kommunikationskompetenz für Therapie und Beratung zu erweitern.
Modul 1: Ein Persönlichkeits-Modell basierend auf der Einheit von Körper – Gefühlen – Denken und Seele
Die aktuelle Forschung, besonders der kognitiven Neurowissenschaften zur Interaktion von Körper und Geist, Beobachtungen zur frühkindlichen Entwicklung, damit der Affektregulierung und den daraus erweiterten Bindungstheorien geben uns neue Erkenntnisse hinsichtlich der Persönlichkeitsentwicklung und der Entwicklung des Selbst.
Durch Erspüren, Sehen und Verstehen der Energie- und Verhaltensmuster (Schemata) und ihrer Manifestation im Körper und in der Psyche erfahren wir, wie wir unsere Handlungen und unser Verhalten strukturieren und aktivieren. Weiterhin schulen und differenzieren wir unsere Beobachtungen auf den Ebenen:
• der organismischen Einflüsse
• des emotionalen Ausdrucks
• der sichtbaren Somatisierung
• der psychischen Einstellungen und dem
• äußeren Ausdruck und der Formgebung einer Person.
Diese Einheit umfasst:
•Grundlagen der körperorientierten Psychotherapie
•Übungen zur Körpererfahrung
•Schulung der Achtsamkeit
•persönliche Prozess-Arbeit
•Erfahrungs- und Praxis-Austausch
Modul 2: Vertiefte, praxisorientierte Erforschung der Beziehung zwischen Körper, Psyche und Gefühlen
Die Wahrnehmung unserer natürlichen Impulse des Lebens sind in der persönlichen Entwicklung oft durch schmerzliche Erfahrungen, unerfüllte Bedürfnisse und Forderungen, sowie innerem Rückzug oder Abwehrmustern überlagert worden. Deshalb ist die Wahrnehmung unserer Bedürfnisse in ihrer ursprünglichen Form oft beeinträchtigt. In dem daraus resultierenden Ausdruck der Persönlichkeit lassen sich Muster somatischer Manifestationen und des psychischen Verhaltens erkennen. Diese Beobachtungen sind sehr wertvoll für die Entscheidung, welchen therapeutischen Ansatz wir wählen.
Diese Einheit umfasst:
• Erkennen und Differenzieren von Bedürfnissen
• Entstehung bevorzugter persönlicher Reaktionsmuster (Schemata)
• Schulung der Wahrnehmung der Impulsentstehung
• Beziehung von Atmung, Muskelentspannung und Selbstregulation
• Aufbau und Stabilisierung gesunder Grenzen
• Fragen und Antworten zur praktischen Anwendung
• Arbeit in Zweier- und Dreier-Gruppen
• Demonstrationen, wie der körperorientierte Ansatz in die Praxis einfliessen kann.
Modul 3: Weiterentwicklung der Kompetenzen in der Anwendung körperorientierter Psychotherapie
Körperorientierte Psychotherapie fördert den Fluss des Lebens. Dazu gehört auch der Ausdruck des Körpers und der Gefühle. Für den therapeutischen Rahmen ist es hier wichtig, das Spektrum der subtilen Bewegungen und Prozesse zu erkennen, als auch die expressiveren Reaktionen anzunehmen und zu verstehen. Mit dem Erlernen der energetischen Prinzipien kann der Praktizierende dann je nach Situation entscheiden, wie er mit dem Klienten arbeitet:
• direkte körperorientierte Arbeit (auch mit Berührung)
• den Klienten anleiten zu körperorientierter Arbeit (ohne Berührung)
• Wahl eines gesprächsorientierten Ansatzes, der sich am Verständnis der
psychosomatischen Realität orientiert
• mit dem Verständnis der körperorientierten Prinzipien lassen sich auch
Techniken der Achtsamkeit oder der geführten Imagination gezielt anwenden
Diese Einheit ist überwiegend praxisorientiert, wobei in der ausführlichen Supervision und Nachbesprechung die Theorie immer wieder vertieft wird.
Zentrale Themen:
• Erkennen der Dynamik des Widerstandes gegen Veränderung
• Motivation zur Selbstverantwortung
• Übertragung und Gegenübertragung
• Interaktive Ansätze in der Trauma-Arbeit und PTBS, u.a. klinische Themen
• Erweiterte Dimensionen therapeutischer Wahrnehmung
• Praxis innerhalb der Gruppe unter Supervision
Veranstaltungsort: | Institut Hamburg, Seewartenstr. 10 |
Termine: | Modul 1: 09. – 11. April 2010 |
Zeiten: | Freitags 10:00 - 19:00 Uhr |
Teilnahmegebühren: | Gesamtpreis für alle drei Module: |
Stichwort: | Köperorientierte PT Hamburg 10 |
Akkreditierung: | 28 Fortbildungspunkte pro Modul |
Kursnummer: | 62071 |
Anmeldung: | |
Information und Organisation: |
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