Akademie für Fortbildung in Psychotherapie Region West

afp West

Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT)

Datum: Am 11.-13.05.2011 und 20.-22.09.2011
Ort: Münster

Seminarreihe mit Luise Reddemann

Stabilisierung – Traumakonfrontation – Selbstfürsorge
sind die Schwerpunkte der Seminarreihe, die vermittelt werden mit nachfolgenden Inhalten:

  • „DESNOS“-Konzept
  • Drei-Phasenmodell der Traumatherapie
  • Prinzip Achtsamkeit
  • Stabilisierung in der Traumatherapie
  • Ressourcenorientierung für TherapeutInnen und PatientInnen: Freudebiographie, Freudetagebuch
  • Ergebnisse der Positiven Psychologie
  • Arbeit an positiven life-events mit der Beobachter-Technik
  • Indikation und Arbeit mit imaginativen Techniken, Imaginationsübungen, Rollenspiele
  • Fallvignetten der TeilnehmerInnen
  • Unterschiede und Gemeinsamkeiten
    • mit herkömmlichen imaginativen Verfahren (z.B. KIP, AT Oberstufe u.a.)
    • mit der imaginativen Traumatherapie
    • zur Hypnotherapie
    • mit der kognitiven Verhaltenstherapie
  • PITT als integrativer Ansatz
  • Grundlagen der ego-state Therapie
  • Zur Arbeit mit kindlichen ego-states
  • Vorteile für das Arbeitsbündnis
  • Die Notwendigkeit der Trennung von erwachsenem Ich und Kind-Ich (inneres Kind) und die daraus resultierenden Vorteile für eine Ichstärkung
  • Das Konzept der "Idealen Eltern"
  • Verletzte kindliche Anteile identifizieren und in Sicherheit bringen
  • Dissoziatives Verhalten
  • Umgang mit dissoziativem Verhalten auf der Grundlage der ego-state Theorie
  • Indikation und Kontraindikation von sog. Dissoziations-Stop-Techniken
  • Einführung in das Konzept "Täterintrojekt", historische Hintergründe, behandlungsrelevante Grundlagen
  • Ego state orientierte Arbeit mit Täterintrojekten
  • Demonstration einer Behandlung zum Täterintrojekt als Rollenspiel
  • Ressourcenorientierung in der Traumatherapie 
  • Indikation der verschiedenen Techniken, was, wann, für wen
  • Dissoziatives Verhalten verstehen und damit umgehen (Vertiefung)
  • Stabilisierung bei hoch dissoziativen PatientInnen
  • Voraussetzungen für Traumakonfrontation
  • Indikationen und Kontraindikationen.
  • Verschiedene Verfahren: „Bildschirm“technik, „Beobachter“technik, EMDR
  • Ausführliche Besprechung der Beobachter-Technik anhand des "Protokolls"
  • Beobachter-Übung
  • Anwendung der Beobachter-Technik bei hoch dissoziativen PatientInnen
  • „Bildschirm“technik
  • Arbeit mit hoch dissoziativen PatitentInnen und Traumakonfrontation


Methodik:
Vortragseinheiten, Erarbeitung und Anwendung der Techniken, Rollenspiele,  Einzelselbsterfahrungsübungen, Fallvignetten,
jeweils Vertiefung der Themen anhand von Fallvignetten
Demonstration und Erarbeitung der Techniken, Üben in Kleingruppen mit Auswertung, abschließende Bewertung der Inhalte und insbesondere der verschiedenen Techniken.

Die Reihenfolge der Inhalte ist abhängig vom Gruppenprozess.
Der Gesamtinhalt bleibt immer gleich.
Die Rollenspieleinheiten sowie die Großgruppenübungen sind Selbsterfahrung. Eine ausreichende psychische Belastbarkeit der TeilnehmerInnen wird vorausgesetzt und liegt in deren Verantwortung.

Anerkennungen:
Die Seminarreihe dient der praktischen Vermittlung der Inhalte "Stabilisierung", "Behandlung von komplexen psychotraumatischen Störungen" sowie "Psychohygiene" nach den Empfehlungen des DIPT (Deutsches Institut für Psychotraumatologie Köln/Much) bzw. der DeGPT , (Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie)
Das Curriculum wurde bisher von den Ärztekammern Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen Westfalen-Lippe, Nordrhein, Rheinland Pfalz, Baden-Württemberg, Oberbayern als Fortbildung zertifiziert.

Zielgruppe:
Heilberufe mit psychotherapeutischer Qualifikation (u.a. Psychologische und Ärztliche  PsychotherapeutInnen, Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen)

Teilnahmevoraussetzungen:
Siehe Zielgruppe, zusätzlich gewünscht: Grundkenntnisse über Symptomatologie, Ätiologie und Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen (PTBS)


ReferentIn: Luise Reddemann

Veranstaltungsort:

Institut Münster, Wolbecker Straße 138

Termine:

11. – 13. Mai 2011 (Mittwoch bis Freitag)
20. – 22. September 2011 (Dienstag bis Donnerstag)

Zeiten:

(pro Termin 27 UE, ingesamt 54 UE):
1. Tag: 11:00 – 20:15 Uhr
2. Tag: 10:00 – 20:15 Uhr
3. Tag: 10:00 – 15:30 Uhr

Teilnahmegebühren:

780,- Euro (DGVT-Mitglied)
900,- Euro (Nicht-Mitglied)

Stichwort:

PITT Münster 11

Akkreditierung:

Ein Antrag an die Landespsychotherapeutenkammer ist gestellt. In der Regel beträgt die Anzahl der Fortbildungspunkte mindestens die Anzahl der Unterrichtseinheiten. Die Fortbildung 2008 wurde mit 22 Fortbildungspunkten pro Wochenende anerkannt.

Kursnummer:

62153  afp-west

Information und Anmeldung:

Institut Münster (afp)
Wolbecker Str. 138, 48155 Münster
Tel: 0251 60041;  Fax : 0251 666642
E-Mail: muenster@afp-info.de

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