Heilfasten zur Förderung der Gesundheit ist in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Dazu gehört diese Vorgehensweise auch zu der Gesundheitsprävention am Arbeitsplatz.

 

Schon im alten Ägypten und in Babylonien gab es Fastenrituale zu Ehren der damaligen Götter und bei den heutigen Religionen spielt Fasten teilweise ebenfalls eine große Rolle.

Als Beispiel kann man hier den Ramadan, den Fastenmonat der Muslime anführen, bei dem zwischen dem Aufgang der Sonne und deren Untergang keine feste Nahrung und keine Getränke verzehrt werden dürfen.

Ebenso gibt es im Christentum eine Fastenzeit von 40 Tagen zwischen dem Aschermittwoch und Ostern. Diese Zeit soll an die Zeit erinnern, die Jesus in der Wüste betend ohne Nahrung verbracht hat.

 

Die Bedeutung von Heilfasten

Heilfasten dient zur Entschlackung, Entgiftung und Regeneration des Körpers. Hierbei gibt es Methoden des Heilfastens, die sich nur auf Tee und Wasser beschränken. Ebenso gibt es andere Verfahren, mit dessen Hilfe der Körper gereinigt wird.

 

Die verschiedenen Methoden

Beim Heilfasten wird über einen begrenzten und bestimmten Zeitraum auf Nahrung verzichtet. Dadurch wird dem Körper die Gelegenheit gegeben, sich von Schlacken und Giftstoffen zu befreien, welche sich im Körper angesammelt haben.

Ziel soll es sein, dadurch innere Blockaden zu lösen und dass sich der Mensch nach dem Heilfasten befreit, gereinigt und gesund fühlt.

 

Die Funktionsweise

Normalerweise beginnt das Heilfasten mit einem oder mehreren Tagen der Vorbereitung, in denen der Körper auf die Fastenkur dann eingestellt wird. Dabei wird auch der Darm gereinigt.

Die Kur selbst kann über einige Tage oder auch über ein paar Wochen laufen. Sinnvoll ist es, wenn man zur Unterstützung hierzu einen erfahrenen Fastenleiter an der Seite hat. Ebenso von Bedeutung ist es, dass die fastende Person in ihren eigenen Körper hinein fühlt, ob es Sinn macht, die Kur fortzusetzen oder zu beenden.

Davon hängt auch die Dauer der Kur ab. Nach der Beendigung des Heilfastens sollte der Körper wieder langsam an eine feste Nahrungszunahme herangeführt werden.

 

Warum ist Heilfasten nicht gleichbedeutend wie Hungern?

Eine Vielzahl von Menschen hat eine Scheu vor dem Heilfasten, weil sie der Annahme sind, dass eine Fastenkur zu einem ständigen Hungergefühl führt. Deshalb ist es gerade im Anfängerstadium von Bedeutung, die Hinweise eines fachkundigen Begleiters zu beachten, um dadurch auch die zum Hunger führenden Verhaltensweisen zu vermeiden.

Normalerweise verfügt ein normal gesund ernährter Körper über genügend Nahrungsreserven, um sich aus den dort vorhandenen Reserven zu versorgen, ohne dass ein großes Hungergefühl entstehen kann.

Dabei ist es sehr wichtig, dass der Körper während der Kur mit genügend Flüssigkeit versorgt wird. Das können Wasser oder Säfte oder im Wechsel, Tee, Wasser, eine Gemüsebrühe und Säfte sein.

 

Die positiven Auswirkungen

Gerade Menschen, die aufgrund schlechter Ernährungsgewohnheiten sowie durch den Stress des heutigen Alltages unter Krankheiten, wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder Verdauungsschwierigkeiten leiden, fühlen sich nach einer solchen Heilfasten-Kur wie befreit. Ebenso kann sich eine solche Kur positiv auf Allergien und Rheuma auswirken.

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